Details
ISBN/EAN: 978-3-89806-222-0
Einband: kartoniertes Buch
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Erschienen am:
15.07.2003
15.07.2003
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
363 S.
363 S.
Format (T/L/B):
2.6 x 21 x 15 cm
2.6 x 21 x 15 cm
Hersteller:
Psychosozial-Verlag
vertrieb@psychosozial-verlag.de
Walltorstr. 10
DE 35390 Gießen
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Kritik der Psychohistorie
Anspruch und Grenzen eines psychologistischen Paradigmas, Psyche und Gesellschaft
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Beschreibung
Wenn wir die Rolle der 'Psyche' in Geschichte und Politik erkennen wollen, ist der sozialpsychologische Grundgedanke einer 'Dialektik von individueller und gesellschaftlicher Dynamik' (Horst Petri) unverzichtbar. Der spektakulären Versuchung, nur noch psychische Determinanten auf der historisch-politischen Bühne auszumachen, erliegt seit drei Jahrzehnten Lloyd de Mause und verkündet, so eine 'new science' begründet zu haben: die von ihm selbst so genannte 'unabhängige Psycho-Historie'. Die AutorInnen stellen dieses Unterfangen in Frage und diskutieren - historisch-psychologisch und sozialkritisch motiviert - Anspruch und Grenzen der 'unabhängigen Psycho-Historie'. Vielfältige Themen wie 'Kindsopfer', 'Epidemien und Untergangsstimmungen', 'Hexenwahn', 'ökonomische Entscheidungen in der Epoche der Globalisierung', 'Gesellschaftsformationen und Traumata', 'Kinderkrippen', 'neue Literatur' kommen zu Wort.