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ISBN/EAN: 978-3-8100-1041-4
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2012
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Erschienen am:
30.01.1992
30.01.1992
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
226 S., 3 s/w Illustr., 226 S. 3 Abb.
226 S., 3 s/w Illustr., 226 S. 3 Abb.
Hersteller:
Springer VS in Springer Science + Business Media
juergen.hartmann@springer.com
Abraham-Lincoln-Straße 46
DE 65189 Wiesbaden
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Arbeitsplatz Lokalradio
Journalisten im lokalen Hörfunk in Nordrhein-Westfalen, Schriftenreihe Medienforschung der Landesanstalt für Medien in NRW 3
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Beschreibung
Einschaltquoten liber WDR-Niveau, eindrucksvolle Reichweiten-Garantien ftir WerbekundInnen und beachtliche Spot-Schaltungen: Die okonomische Zwischenbilanz des Lokalfunks in Nordrhein-Westfalen falIt nach einein halb Jahren "on air" vielversprechend aus. Wie aber steht es mit der Pro grammproduktion, mit dem BtirgerInnen-nahen, informativen Radio, das den Gesetzgeber in NRW vorschwebte, als sie das Zwei-S?ulen-Modell er fanden? Der Alltag in den Redaktionen, so das Ergebnis der vorliegenden Kom munikator-Studie, hat zahlreiche Hindemisse auf dem Weg zu einem guten Programm. In einer umfangreichen Redaktions-Untersuchung haben wir analysiert, unter welchen technischen, personellen, organisatorischen und sozialen Bedingungen in vier der Lokalstationen gearbeitet wird - und un sere Beobachtungen und Befragungen haben gezeigt, daB die MitarbeiterIn nen auf allen diesen Ebenen mit erheblichen Schwierigkeiten zu k?mpfen haben. Da ist die unzureichende Qualiflkation ftir den Arbeitsplatz "Lokalfunk Journalistln": Nur knapp die H?lfte der befragten Lokalfunk-RedakteurIn nen verfligt liber eine journalistische Ausbildung, ein Horfunk-Volontariat hatten liberhaupt nur drei der befragten Festangestellten. Kaum, daB die neuen RedakteurInnen eine ordentliche Einfiihrung in die technischen Ge heimnisse des Selbstfahr-Studios erhalten h?tten. Das im Journalismus oh nehin beliebte "learning by doing" scheint im Lokalfunk handlungsleitendes Motto zu sein. Da ist auBerdem die Arbeitsorganisation: Nach wie vor ist die Frage von Schicht- und Bereitschaftsdiensten weitgehend nicht gelost, nach wie vor klagen MitarbeiterInnen liber fehlende organisatorische F?higkeiten ihrer ChefredakteurInnen.