Details
ISBN/EAN: 978-3-412-51390-0
Einband: gebundenes Buch
Weitere Details
Auflage:
1. Auflage 2021
1. Auflage 2021
Erschienen am:
12.04.2021
12.04.2021
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
760 S., 10 s/w Illustr., 12 s/w Fotos, 10 Illustr.
760 S., 10 s/w Illustr., 12 s/w Fotos, 10 Illustr.
Format (T/L/B):
5 x 23.6 x 17 cm
5 x 23.6 x 17 cm
Hersteller:
Böhlau-Verlag GmbH u Cie.
ute.schnueckel@brill.com
Lindenstr. 14
DE 50674 Köln
Böhlau-Verlag GmbH u Cie.
ute.schnueckel@brill.com
Lindenstr. 14
DE 50674 Köln
Weitere Details
arrow_forward_ios
Arbeiten in Hitlers Europa
Die Organisation Todt in Frankreich und Italien 1940-1945, Industrielle Welt 96, Schriftenreihe des Arbeitskreises für moderne Sozialgeschichte
110,00 €
inkl. MwSt.
Lieferbar innerhalb 1 - 2 Wochen
Beschreibung
Wer nach Zwangsarbeit in Hitlers Europa fragt, muss über die Organisation Todt (OT) sprechen. Als größte Bauorganisation des NS-Staats führte sie in allen deutsch besetzten Gebieten kriegswichtige Arbeiten aus und spannte in großem Umfang einheimische Arbeitskräfte und Firmen ein. Wie gelang diese Mobilisierung? Wie verhielten sich Anreize zu Zwang, was waren die Arbeits- und Lebensbedingungen? Diese Fragen beantwortet Fabian Lemmes für das besetzte Frankreich und das besetzte Italien. Die OT bedeutete hunderttausendfache Zwangsarbeit, oft aber auch die Wahl des kleineren Übels. Lemmes zeigt, dass die Mobilisierung ohne die Kollaboration einheimischer Verwaltungen und Unternehmen nicht möglich gewesen wäre und trotz des vermeintlichen Ämterchaos der NS-Polykratie recht gut funktionierte.
Über Fabian Lemmes
Fabian Lemmes ist Juniorprofessor für Europäische Geschichte am Historischen Institut der Ruhr-Universität Bochum.
Schlagzeile
Wie gelang diese Mobilisierung? Wie verhielten sich Anreize zu Zwang, was waren die Arbeits- und Lebensbedingungen? Diese Fragen beantwortet Fabian Lemmes für das besetzte Frankreich und das besetzte Italien. Die OT bedeutete hunderttausendfache Zwangsarbeit, oft aber auch die Wahl des kleineren Übels. Lemmes zeigt, dass die Mobilisierung ohne die Kollaboration einheimischer Verwaltungen und Unternehmen nicht möglich gewesen wäre und trotz des vermeintlichen Ämterchaos der NS-Polykratie recht gut funktionierte.